Der Staat soll die Familien in Ruhe lassen!


Brisantes Thema während des Bürgerdialogs: Eine Anruferin fragte, was davon zu halten sei, wenn Kinder an Schulen dazu angeregt werden, ihre geschlechtliche Identität zu hinterfragen.


Inzwischen leben zahlreiche Vereine davon, dass sie Programme zur "geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt" für staatliche Schulen anbieten. Die Schulen unterwerfen sich dabei durch schriftliche Selbstverpflichtungen dem von der LSBTI*Q-Lobby vorgegebenen Leitbildern. Ähnlich wie bei dem Geschäftsmodell des Vereins Aktion Courage e.V. "Schule ohne Rassismus" geraten Lehrer, Eltern oder Schüler, die sich dazu auch nur ansatzweise kritisch äußern, schnell selbst in den Verdacht, homophob oder rassistisch zu sein.


Im Zweifel können diese Vereine sich der Rückendeckung durch die Schulministerien sicher sein und auf die jeweiligen Bildungspläne verweisen, in die inzwischen die von ihnen genutzten politischen Kampfbegriffe Einzug gehalten haben. schule-der-vielfalt.de


Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich soll und darf in der Schule, beispielsweise im Biologieunterricht, auch über Sexualität geredet werden. Selbstverständlich dürfen und sollen Schüler erfahren, dass es neben dem Leitbild der heterosexuellen Partnerschaft auch noch andere Formen der Sexualität gibt, die ebenso zu tolerieren sind. Um dieses Ziel zu erreichen, bräuchte man aber keine LGBTI-Aktivisten in den Schulen, die den staatlich ausgebildeten und geprüften Pädagogen das Heft aus der Hand nehmen. Tatsächlich geht es diesen Aktivisten auch um weit mehr als Aufklärung und Toleranz. Es geht letztlich um die Dekonstruktion des traditionellen "heteronormativen" Leitbilds und um die Errichtung eines neuen Leitbilds, dessen Kern die Vorstellung ist, dass das Geschlecht nicht angeboren, sondern letztlich frei wählbar wäre. "Anything goes" lautet das Motto. Und mit dem Schlagwort "doing gender" ist das Versprechen verbunden, dass wir unser Geschlecht in einem performativen Akt herstellen und auch wechseln könnten - gestern Frau, morgen Mann und übermorgen irgendetwas dazwischen. Die Kölner Pädagogik-Professorin Karla Etschenberg hat in ihrer Kritik an der "Schule der Vielfalt" zu Recht darauf hingewiesen, dass die Frage, „wie jeder Einzelne mit seiner Sexualität umgeht, Schule und Unterricht entzogen bleiben (sollte)“. Wenn Schüler zu Rollenspielen oder zu sexuellen Handlungen angeleitet werden, dann ist eine rote Linie überschritten. wn.de


Wohin diese Ideologie führen kann, wenn man sie nicht rechtzeitig entlarvt, ihren Apologeten und Unterstützern Einhalt gebietet, hat die Vergangenheit gezeigt.


Die folgenden, erschreckenden Beispiele, galten zu ihrer Zeit auch alle als besonders modern und fortschrittlich. Heute stehen sie für unsägliches Leid und Verbrechen an Kindern:


- Fall Kentler: Berliner Jugendamt gab Straßenjungen in die Obhut von Pädophilen Männern.


- Fall Reimer: Ein Junge sollte ohne sein eigenes Wissen zum Mädchen gemacht werden.


- Fall Fred Karst


- Fall Odenwaldschule

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