Pauschale Maskenpflicht an Schulen schadet mehr, als sie hilft


Berlin, 10. November 2020. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ hat sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für eine bundesweite Maskenpflicht an allen Schulen ausgesprochen. Dazu sagt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag Götz Frömming:


„Eine pauschale Maskenpflicht an allen Schulen, also auch an Grundschulen, geht eindeutig zu weit. Ob damit ein nennenswerter Beitrag zur Eindämmung der Pandemie erreicht werden kann, ist äußerst fraglich und wissenschaftlich umstritten. Die pädagogischen und sozial-psychologischen Schäden dieser überzogenen Maßnahmen für die Entwicklung unserer Kinder sind noch gar nicht abzusehen.


Wir befürchten, dass die allgemeine Maskenpflicht für Monate oder sogar Jahre in Kraft bleibt, wenn sie erst einmal durchgesetzt ist. Auch beim ersten Lockdown hieß es zunächst, dass die Schulen nur für die um ein oder zwei Wochen verlängerten Osterferien schließen sollten. Daraus wurden dann mehrere Monate.


Aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion muss die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts oberstes Ziel sein. Digitale Unterrichtsformen können ihn sinnvoll ergänzen. Die Verantwortlichen in Bund und Ländern haben bisher viel zu wenig getan. Unsere Kinder zahlen für diese Untätigkeit jetzt den Preis.


Statt massiv in Personal zu investieren, das Raumangebot auszuweiten, die sanitären Anlagen zu verbessern und Klassenzimmer mit Luftfiltern auszustatten, um nur einige Punkte zu nennen, wälzt man das Problem nun auf die Kinder ab, die ihre Masken auch noch selbst bezahlen müssen.“

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