maz-online.de:
- 25. März
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„Es war nicht der erste Fall dieser Art. Bisher waren es aber eher kleinere Sachen, zum Beispiel Aufkleber, die man wieder entfernen konnte. Dieses Mal ist der Schaden größer. Wir mussten eine Spezialfirma beauftragen“, erklärt Frömming und ergänzt: „Das Ganze ist nicht nur mit erheblichen Kosten verbunden, sondern auch mit viel Ärger, zum Beispiel für die Eigentümerin des Hauses und die Nachbarn, die auch betroffen sind, obwohl sie gar nichts mit der AfD zu tun haben.“
Frömming sieht politische Motive hinter der Tat. „Diese richtet sich meiner Meinung nach nicht gegen mich persönlich oder allein die AfD, sondern gegen die Demokratie selbst“, sagt er. „Ich bin im Wahlkreis 56 mit fast 40 Prozent direkt gewählt worden. Das sollten auch diejenigen akzeptieren, die sich ein anderes Ergebnis gewünscht hätten. Angriffe auf Sachen oder Personen sollten die Vertreter aller Parteien verurteilen.“