focus.de: "Pornohefte in der Schule und Correctiv – so punktet die AfD"
- 23. Apr.
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„Die Linke wird noch deutlicher. Mike Brückner spottet: „Statt über das Bildungssystem zu reden, reden wir hier über ein angebliches Pornoheftchen.“ Und weiter: „Sie machen ein Riesendrama: ‚perverse Sozialisten wollen unsere Kinder verschwulen‘. Darauf fallen wir nicht rein. Das ist peinlich.“
Was für Berlin eine Lappalie ist, ist es für Eltern nicht
Doch genau diese Reaktionen sind Teil des Problems. Was für Berlin eine „Lappalie“ oder „peinlich“ ist, ist für viele Eltern eben keine. Die AfD setzt hier gezielt auf ein Thema, das emotionalisiert: die Schule als nicht funktionierender Schutzraum und die eigenen Kinder mittendrin.
Ihr Abgeordneter Götz Frömming formuliert es maximal zugespitzt: «Wenn unsere Kinder in Gefahr sind, geht uns das alle an.» Und weiter: «Wer diese Gesellschaft angreifen will, beginnt bei der Familie.» Am Ende steht die große These: «Es geht um die Zerstörung der Gesellschaft. Das werden wir nicht zulassen.“