rnd.de: "Abschaffung des Bildungsministeriums: Kretschmann erntet Kritik und Unverständnis"

Unterstützung aus Sachsen und von der AfD

Unterstützung für seinen Vorschlag bekam Kretschmann hingegen aus Sachsen. Zwar ginge dessen „Pauschalforderung“ zu weit, dennoch erscheine „eine Fokussierung auf die Kernaufgaben des BMBF“ sinnvoll, erklärte das Kultusministerium in Dresden, und verwies seinerseits auf die Erfahrungen in der Corona-Pandemie. Diese hätten gezeigt, „dass die Entscheidungen zur Schulpolitik nicht zentral von oben gesteuert werden können“.


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Ähnlich äußerte sich der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Götz Frömming. Kretschmann reagiere mit seinem Vorstoß auf „die wiederholten Zumutungen des Bundes, beispielsweise beim Digitalpakt“, schieße aber mit seiner Forderung über das Ziel hinaus, sagte Frömming auf RND-Anfrage.


Es sei „ein Mythos, zu glauben, dass wir mit einer zentralen Steuerung des Bildungswesens aus pädagogischer Sicht besser durch die Pandemie gekommen wären“. Er plädierte für eine klare Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. „Im Bereich der allgemeinbildenden Schulen sollte sich der Bund heraushalten.“


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