jungefreiheit.de: "15.500 Säcke, viele Fragen und ein Verdacht"

"Der forschungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Götz Frömming, bezeichnet die „jahrelange Verschleppung“ der Rekonstruktion gegenüber der JUNGEN FREIHEIT als „politischen Skandal“. Trotz anderslautender Zusagen, wonach die Stasi nicht das letzte Wort darüber haben dürfe, welche Dokumente der Nachwelt erhalten bleiben und welche nicht, „wurde das Projekt an die Wand gefahren“.

„Man muß sich fragen, welche Geheimnisse die Stasi-Säcke bergen“

Daß dem Fraunhofer-Institut der schwarze Peter zugeschoben werden soll, versteht der AfD-Politiker nicht. Das Institut habe die Funktionsfähigkeit des ePuzzlers nachgewiesen und auch die vertragsrechtlichen und finanziellen Hürden hätten überwunden werden können. „Dafür fehlte den Verantwortlichen in der Stasi-Unterlagenbehörde und der Bundesregierung aber offensichtlich der politische Wille. Man muß sich fragen, welche Geheimnisse die Stasi-Säcke bergen, von denen wir nichts erfahren sollen.“


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