Frömming: "Verbindung von militärischer und ziviler Sicherheitsforschung darf kein Tabu sein!"

Mehr Eigenständigkeit in der europäischen Sicherheit hat der Obmann im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags, Dr. Götz Frömming, gefordert. Während einer Sitzung des Ausschusses wies er als Berichterstatter der AfD-Bundestagsfraktion darauf hin, wie abhängig deutsche Sicherheitseinrichtungen von amerikanischen Technologien seien. So seien sieben Terroranschläge in Deutschland nur durch Hinweise amerikanischer Sicherheitsdienste verhindert worden.

Zugleich mahnte er an, eine Diskussion über die Verbindung von militärischer und ziviler Sicherheitsforschung in Deutschland zu führen:


„Es sollte neu darüber nachgedacht werden, wie sich beide Forschungsbereiche gegenseitig befruchten können und Doppelstrategien künftig vermieden werden. So liegt zum Beispiel der Ursprung des Internets im militärisch genutzten ARPA-Net der USA aus der Zeit des Kalten Krieges!“


Es sei für die AfD von großer Bedeutung, die Begleitforschung im Zivil- und Katastrophenschutz zu intensivieren. Insbesondere hätten dabei der Schutz der Bürger sowie die Bewertung von Chancen, Risiken und Anforderungen der digitalen Transformation für die Sicherheitsbehörden eine herausragende Rolle.


nötige Diskussion über die Verbindung von militärischer und ziviler Sicherheitsforschung: Das Internet ging aus dem militärisch genutzten Apranet hervor


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