Frömming: Der Digitalpakt ist ein Klimakiller

Heute tritt der „Digitalpakt Schule“ in Kraft. Dazu erklärte der Bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming:

„Ob auch die Schüler etwas davon haben werden, bleibt abzuwarten. Viele Experten warnen vor übertriebenen Hoffnungen. Bei fehlerhafter Umsetzung kann die Digitalisierung sogar zu einer Absenkung des Bildungsniveaus führen.

Statt rund um die Uhr online zu sein, täte es unseren Schülern gut, während der Schulzeit einfach einmal ‚abzuschalten‘. Smart-Phones sind nicht nur veritable Konzentrationskiller, sondern auch Klima- und Umweltkiller. Für die Herstellung und den Betrieb werden riesige Mengen Strom verbraucht. Insbesondere die permanente Nutzung von Online-Diensten, die oft unbemerkt im Hintergrund läuft, sorgt für einen gigantischen Energiehunger der Rechenzentren von Microsoft, Facebook, Appel, Google & Co.

Der steigende Stromverbrauch hat französischen Forschern zufolge gravierende Auswirkungen auf das Klima: Schon jetzt gehen mehr CO2-Emissionen auf das Konto von Internet und Co als auf Flugreisen. Und bis 2030 könnte der Anteil von jetzt etwa 3,7 Prozent am weltweiten Treibhausgasausstoß auf 8 Prozent steigen - womit das Internet auch Autos und Motorräder als Klimakiller ablösen würde.

Wenn es den Fridays for Future-Aktivisten also wirklich um den Schutz des Klimas geht, sollten sie sich der kompletten Digitalisierung von Schule und Unterricht widersetzen. Statt freitags die Schule zu schwänzen, empfehlen wir allen Schülern am Freitag digital zu ‚fasten‘ und generell während der Unterrichtszeit die Handys komplett auszuschalten oder in den Flugmodus zu setzen, wenn sie nicht gebraucht werden. Das würde der Umwelt wirklich helfen.“

Alternative zu den Fridays-for-future-Demonstrationen


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