Frömming: AfD sorgt sich um Wissenschaftsfreiheit

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung haben die Abgeordneten mit dem Vorsitzenden der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, über aktuelle Fragen der Hochschul- und Wissenschaftspolitik diskutiert. Dabei thematisierte die AfD-Fraktion auch die Wissenschaftsfreiheit.

Dazu erklärte der Obmann der AfD im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Dr. Götz Frömming:

„Wir beobachten mit großer Sorge, dass der Korridor des Sagbaren an den Universitäten enger wird. Wenn an der Universität Frankfurt Studenten eine Konferenz zum islamischen Kopftuch verhindern wollen oder der Berliner Kriminalitätsforscher Ralph Ghadban mittlerweile unter Polizeischutz steht, zeigt dies an, wie sehr die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland bedroht ist.

Angesichts dessen sind alle Verantwortlichen aufgerufen, das in der Verfassung verankerte Grundrecht zu verteidigen. Es ist gut, dass jetzt auch der Vorsitzende der Hochschulrektorenkonferenz vor Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit durch Boykotte und Verbote von Veranstaltungen warnt.

Politische Fragen müssen an den Universitäten rational und sachlich auf wissenschaftlicher Ebene diskutiert werden. Es darf keine Hexenjagden gegen Dozenten mehr geben, die andere Meinungen als der gesellschaftliche Mainstream vertreten. Die Moralisierung des akademischen Diskurses muss aufhören!“




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