AfD-Bildungspolitiker: Eine Straße für Samuel Paty


Berlin, 26. Oktober 2020. Aus Solidarität mit Frankreich und vor dem Hintergrund der Enthauptung des französischen Geschichtslehrers Samuel Paty durch einen islamistischen Terroristen, fordern Bildungspolitiker der AfD eine Straße nach Samuel Paty zu benennen. Dies wurde während des achten interfraktionellen Treffens auf Einladung der AfD-Bundestagsfraktion in Berlin beschlossen.



Dazu erklärt Götz Frömming, bildungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion:


„Ein französischer Lehrer, der in seinem Unterricht Grundwerte vertrat, die auch die unseren sind, wurde von einem muslimischen Extremisten auf offener Straße enthauptet. Wo bleibt nach der üblichen kurzweiligen Empörung die gesellschaftliche Debatte hierüber? Es reicht nicht, ein ‚Klima der Einschüchterung‘ zu beklagen, wie es der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes dankenswerter Weise getan hat. Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Debatte über die Ursachen und eine konkrete Antwort der Politik, wie ein derartiger Anschlag in Deutschland verhindert werden kann.

Um uns an diese Aufgabe dauerhaft zu erinnern, fordern wir die Benennung eines zentralen Berliner Platzes oder einer Straße nach Samuel Paty. Wir denken hier zum Beispiel an die Umbenennung der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln.“


Ebenfalls beschlossen die AfD-Bildungspolitiker auf dem interfraktionellen Treffen eine Resolution zur Situation an den Schulen in Deutschland. Die Resolution finden Sie hier: afdbundestag.de




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